Kiva unterstützen
Mit Mikrokrediten Lebensperspektiven schaffen
Seit 2004 ermöglicht Kiva.org einer breiten Öffentlichkeit, Kleinunternehmer in Entwicklungsländern mit Mikrokrediten über das Internet zu unterstützen. Menschen auf der ganzen Welt können so mit kleinen Beträgen - schon ab 25 US-Dollar - anderen Menschen in Armut helfen, eine Existenzgrundlage aufzubauen.
So funktioniert Kiva
1. Auf der Webseite von Kiva stellen sich Kleinunternehmer aus ärmeren Ländern der Welt vor. Sie wollen ihr Geschäft ausbauen, benötigen dafür aber einen günstigen Kredit.
2. Sie suchen sich eine/n dieser Unternehmer/innen aus, die Sie gerne unterstützen möchsten. Dann überweisen Sie mindestens 25 US-Dollar an Kiva, die dann zu 100% weitergegeben werden.
3. Wenn das Geschäft des Kleinunternehmers gedeiht, wird sie/er seinen Kredit zurückzahlen. Das wird er in kleinen Raten tun. Auf den Webseiten von Kiva können Sie Monat für Monat beobachten, wie Ihr Geld dort wieder eintrifft.
4. Nachdem Ihr Kredit zurückgezahlt wurde, können Sie das Geld wieder einsetzen. Wählen Sie ein weiteres erfolgversprechendes Projekt aus und stellen Sie nun diesem Ihren Kredit zur Verfügung.
Der Ablauf
Kiva portiert das Mikrofinanz-Konzept auf eine neue Ebene, indem sie es jedermann ermöglicht, ein Darlehensgeber („Lender“) zu werden. Der Geldgeber kann selbst bestimmen, welche Personen oder Projekte er fördern möchte. „Field Partners“ übernehmen die Auswahl der „Entrepreneurs“, der Kreditempfänger. Die Field Partners sind regionale Institutionen, die bereits im Rahmen anderer Projekte, vor allem Partnerprojekte der Grameen Bank, tätig sind. Diese regionalen Gruppen sind vor Ort tätig und reisen von Dorf zu Dorf, um die Einheimischen über die Mikrokredite und die Möglichkeiten zu informieren, davon zu profitieren. Menschen, die Geschäftsideen haben, denen es aber an Geld mangelt, sie umzusetzen, können sich dann als Entrepreneur eintragen lassen. Der Field Partner gibt der Geschäftsidee eine kurze Einschätzung und nimmt bei Erfolgsaussicht diesen Entrepreneur auf. Daraufhin werden der Entrepreneur und seine Geschäftsidee auf die Website von Kiva gestellt, so dass Geldgeber aus der ganzen Welt mit Mikrokrediten helfen können, diese Geschäftsidee Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Darlehensgeber stellen Kiva ihr Guthaben zinsfrei zur Verfügung. Kiva selbst berechnet ihren Partnerorganisationen ebenfalls keine Zinsen. Dem kreditnehmenden Unternehmern werden zur Eigenfinanzierung jedoch Zinsen vom Mikrofinanz-Institut berechnet. Laut Kiva beträgt die durchschnittliche Tilgungsrate der Kreditnehmer ca. 99,7%.
Kiva bietet seit August 2008 den Darlehensgebern an, sich in Gruppen („Communities“) zusammenzufinden, um dort miteinander in Kontakt zu treten. Somit entsteht nicht nur die Möglichkeit der Herstellung einer Beziehung zwischen Darlehensgeber und Entrepreneur, sondern auch innerhalb der Gemeinschaft der Darlehensgeber.
Quellen: Kiva.org und Wikipedia

Links:
Dies ist die Hauptseite. Wem es schwer fällt, alles in englisch zu lesen, kann natürlich alle Informationen auf der deutschen Seite finden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kiva
Weitere Informationen zur Organisation auf Wikipedia
Erfahrungen mit Kiva
Fetzenfisch schrieb am 20. Oktober 2009
Quelle: http://www.kiva-germany.de
Ganz klar hat Kiva etwas in meinem Leben verändert: Das Gefühl, auch mit (vergleichsweise) wenig Geld etwas bewirken zu können. Ich habe es nicht so dicke, dass ich große Spenden überweisen kann. Trotzdem weiß ich, dass ich es in diesem Leben gut angetroffen habe und dass ich helfen möchte. Das kann ich jetzt, und ich sehe konkret, wer meine Hilfe bekommt und was daraus wird.
Ich habe von Mikrokrediten das erste Mal in der Presse gehört, als jemand (hab den Namen vergessen, sorry) einen Nobelpreis für die Idee bekam. Bei meinen Recherchen über dieses Thema stieß ich dann auf Kiva.
Es funktioniert ganze einfach. Mit nur 25 Euro (gerne auch mehr…) könnt ihr schon einer Person helfen, oder einer Gruppe, mit einem kleinen Geschäft auf eigenen Beinen zu stehen. Und meine erste Runde verliehenes Geld habe ich bereits zurückerhalten und schon weiterverliehen.
Ich kann nicht der ganzen Welt helfen. Aber einem Menschen schon. Oder zwei bis fünf…



