Trauerlyrik » weitersagen

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Es weht der Wind ein Blatt
vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

Wo Worte fehlen,
das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen,
das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass Du für immer in in unseren Herzen weiterleben wirst.

Wie wenn das Leben wäre nichts andres
als das Verbrennen eines Lichts!
Verloren geht kein einziges Teilchen,
jedoch wir selber gehen ins Nichts!

Denn was wir Leib und Seele nennen,
so fest in eins gestaltet kaum,
es löst sich auf in tausend Teilchen
und wimmelt durch den öden Raum.

Es waltet stets dasselbe Leben,
Natur geht ihren ewigen Lauf;
in tausend neu erschaffnen Wesen,
stehen diese tausend Teilchen auf.

Das Wesen aber ist verloren,
das nur durch diesen Bund bestand,
wenn nicht der Zufall die verstaubten
aufs Neue zu einem Sein verband.


Theodor Storm

Steh weinend nicht an meinem Grab,
ich lieg nicht hier in tiefem Schlaf.
Ich bin der Wind, der immer weht,
ich bin Brillantgefunkel im Schnee.

Ich bin die Sonne auf reifem Feld,
ich bin im Herbst der Regen mild.
Und wachst du auf in stiller Früh,
flattre als Vogel ich in die Höh,
zieh stumme, weite Kreise.

Nachts bin ich der weiche Sternenglanz.
Steh weinend nicht an meinem Grab,
ich lieg nicht hier, weil ich nie starb.

Warum blicken wir traurig ins Leere?
Warum weinen wir Tränen wie Meere?
Warum sind in unseren Herzen Risse?
Warum wohl???
Weil wir Dich vermissen!

Sie ist nicht mehr da,
doch werde ich ihr täglich begegnen und sie grüßen,
denn ihr Lächeln, das sie schenkte,
ihre helfenden Worte und alles,
was sie für mich getan hat,
werden mich mein Leben lang begleiten.

Wenn einer starb, den du geliebt hienieden,
So trag hinaus zur Einsamkeit dein Wehe,
Dass ernst und still es sich mit dir ergehe
Im Wald, am Meer, auf Steigen längst gemieden.

Da fühlst du bald, dass jener, der geschieden,
Lebendig dir im Herzen auferstehe;
In Luft und Schatten spürst du seine Nähe,
Und aus den Tränen blüht ein tiefer Frieden.

Ja, schöner muss der Tote dich begleiten,
Ums Haupt der Schmerzverklärung lichten Schein,
Und treuer - denn du hast ihn alle Zeiten.

Das Herz auch hat sein Ostern, wo der Stein
Vom Grabe springt, dem wir den Staub nur weihten;
Und was du ewig liebst, ist ewig dein.


Emanuel Geibel

Gottes Milde mochte es fügen,
Liegt ein Mensch in letzten Zügen,
Stehen am Sterbepfühl die Seinen,
Dass sie müssen weinen, weinen;

Dass sie nicht vor Tränen schauen
Das unnennbar bange Grauen,
Wie der Geist verlässt die Hülle,
Letztes Zucken, tiefe Stille.

Weh dem Tränenlosen, wehe,
Der sich wagt in Sterbens Nähe,
Denn ihm kann durchs ganze Leben
Jenes Grauen heimlich beben.

Doch ein Anblick tiefrer Trauer,
Bänger als des Sterbens Schauer,
War es, könnt ein Aug es fassen,
Wie zwei Herzen sich verlassen.


Nikolaus Lenau

Jetzt bleibt uns nichts von Dir
als die Erinnerung an
Deine Augen
Dein Lächeln
Deine Hände
in den Herzen der Menschen
die Dich lieben.

Es weiss ja keiner, der's nicht erlebt
wie's ist, wenn einer die Flügel hebt
und leise, leise sich auf die Reise - die letzte macht.
Es weiss ja keiner, dem's nicht geschah
wie's ist, wenn einer nun nicht mehr da.
Wenn leer die Stätte des, den man
hätte so gern noch nah.

Wie soll man dem Tod begegnen,
wenn er vor der Türe steht?
Soll man hoffen, soll man beten,
flehen, daß er weitergeht?

Ja! Er soll nur weitergehen -
denkt man und vergißt dabei,
daß nur der Tod kann es verstehen,
wenn einer sagt: Ich bin soweit.

Ist es auch schwer, ihn geh'n zu lassen,
den Menschen, der so nah uns stand,
wollen wir uns doch in Schweigen fassen:
Gott nahm ihn still an seine Hand.

Immer enger, leise, leise,
Ziehen sich die Lebenskreise,
Schwindet hin, was prahlt und prunkt,
Schwindet Hoffen, Hassen, Lieben,
Und ist nichts in Sicht geblieben
Als der letzte dunkle Punkt.


Theodor Fontane

Sie hat ein Kind geboren,
Zu höchster Lust in tiefstem Leid,
Und ist nun ganz verloren
In seine stumme Lieblichkeit.

Es blüht zwei kurze Tage,
So dass sie's eben küssen mag,
Und ohne Laut und klage
Neigt es sein Haupt am dritten Tag.

Und wie es still erblasste,
So trägt sie still den heil 'gen Schmerz,
Und eh' sie's ganz noch fasste,
Dass es dahin ist, bricht ihr Herz.

Der mit dem Lilienstängel
Sonst tritt aus einem finstern Tor,
Er ging, der Todesengel,
aus ihrem eigenen Schoß hervor.


Friedrich Hebbel

Verträumt und müde wie ein Schmetterling im September taumelt
der Sommer das Gelände entlang.
Altweiberfäden wirren sich um seine zerrissenen Flügel
und die Blumen, die noch blühen, haben keinen Honig mehr.

Am Hochwald drüben, hinter dem die Sonne glutet,
lauert die Nacht, gleich einer großen Spinne,
und wie ein engmaschiges Netz hängt sie die Dämmerung
vor das verflackernde Abendrot,
nach dem der Schmetterling seinen Flug nimmt.


Cäsar Flaischlen

Epilog
von Jürgen-Michael Bacher

Ein kalter Wind streift hart das Leben,
wo vorher alles leicht und schön,
mit Dir mußt’ ich mein Liebstes geben,
hab’ Dich nicht mehr, kann Dich nicht seh’n.

Du hast die Welt und mich verlassen,
ich spür’ Dich noch, als wenn Du bist,
ich kann es immer noch nicht fassen,
das uns’re Zeit Erinn’rung ist.

Dich zu haben – mein Geschick!
Dich zu lieben – war mein Glück!
Dich zu verlieren – heißt vorbei!
Dich zu vermissen – stummer Schrei!

Alle die Blumen sind ohne Harm.
Nur die rote Rose nicht,
Sie sticht!
Sticht, wie die liebe Sonne so warm,
Mai ist ohne die Rose nur arm,
Mai ist ohne die Rose nur Qual -
Ihr stillen Gründe, du einsam Tal.


Achim von Arnim

Im Winter als meine Freunde,
Die Bäume, noch blühten,
Rosen und Feuer - Lilien glühten,
Waren die Menschen all mir bekannt,
War mir die Erde lieb und verwandt.
Jetzt, wo die Freunde, die Bäume, gestorben,
Jetzt, wo die Lieben, die Blumen, verdorben,
Stehen die Menschen
Kalt auf dem Schnee,
Und was sie treiben,
Macht mir nur weh.


Justinus Kerner

Immer bist du für uns da gewesen.
Immer hast du nur das Beste für uns gewollt.
Zuletzt hast du gekämpft – für uns.
Wir alle haben das Allerbeste verloren.


Angelika Schmid

Aber der Tod hebt das Leben nicht auf. Das individuelle Ich
wandert von Existenz zu Existenz als Gefangener des ewigen
Rades, das von kosmischen Durst gepeitscht sich sinnlos dreht.


Ortega y Gasset

Wer hofft
ist jung
Wer könnte atmen
ohne Hoffnung
dass auch in Zukunft
Rosen sich öffnen
Ein Liebeswort
die Angst überlebt


Rose Ausländer

Ich habe Tote, und ich ließ sie hin
und war erstaunt, sie so getrost zu sehen,
so rasch zu Haus im Tot sein, so gerecht,
so anders als ihr Ruf. Nur du, du kehrst zurück
du streifst mich, du gehst um, du willst
an etwas stoßen, dass es klingt von dir und dich verrät.


Rainer Maria Rilke

Sie sagen, dass  wir uns im Tode nicht vermissen
Und nicht begehren. Dass wir, hingegen
Der Ewigkeit, mit anderen Sinnen leben
Und also nicht mehr voneinander wissen.

Und Lust uns Angst und Sehnsucht nicht verstehen,
die zwischen uns ein Leben lang gebrannt.
Und so viel Fremde uns vorübergehen.
Gleichgültig Aug dem Auge, Hand der Hand.

Wie rührt  mich schon das kleine Licht der Sphären,
das wir ermessen können, eisig an
und treibt mich dir ans Herz in wilde Klage.

O halt uns Welt im süßen Licht der Tage,
Und lass solang ein Leben währen kann
Die Liebe währen.


Marie Luise Kaschnitz

Wo wird Einst der Wandermühen
letzte Ruhestätte sein?
Unter Palmen in dem Süden?
Unter Linden an dem Rhein?

Werd ich wo in einer Wüste
eingescharrt von fremder Hand?
Oder ruh ich an der Küste
eines Meeres in dem Sand?
Immerhin! Mich wird umgeben
Gotteshimmel, dort wie hier
und als Totenlampe schweben
nachts die Sterne über mir.


Heinrich Heine

Heut ist’s ein Jahr, dass man hinaus dich trug,
Hin durch die Gasse ging der lange Zug,
Die Sonne schien, es schwiegen Hast und Lärmen,
Die Tauben stiegen auf in ganzen Schwärmen.
Und rings der Felder herbstlich buntes Kleid,
Es nahm dem Trauerzuge fast sein Leid,
Ein Flüstern klang mit ein in den Choral,
Nun aber schwieg es, wir hielten alle am Portal.

Der Zug bog ein, da war das frische Grab,
Wir nächsten beide sahen still hinab,
Der Geistliche, des Tages letztes Licht
Umleuchtete sein freundlich ernst Gesicht,
Und als er nun die Abschiedsworte sprach,
Da sank der Sarg und Blumen fielen nach,
Spätrosen, rot und weiße, weiße Malven
Und mit den Blumen fielen die drei Salven.

Das klang so frisch in unser Ohr und Herz,
Hinschwand das Leid uns, aller Gram und Schmerz,
Das Leben, war dir ’s wenig, war dir ’s viel?
Ich weiß das eine nur, du bist am Ziel,
In Blumen durftest du gebettet werden,
Du hast die Ruh nun, Erde wird zu Erden,
Und kommt die Stund’ uns, dir uns anzureihen,
So lass die Stunde, Gott, wie diese sein.


Theodor Fontane

O sieh den Morgen lächelnd sich entschleiern,
O sieh den Turm, wie er von Strahlen glüht.
Horch! Wie dem Ruhm die Freude,
zieht des jungen Tages ersten Feuern
Entgegen schon der Wälder erstes Lied.

Ja, lächle nur bei all dem Schönen.
Dieselbe Sonne leuchtet deinen Tränen,
Wenn morgen mich der dunkle Sarg verschlingt.
Ob meinem Grabe von denselben Tönen
Erschallt der Wald, davon er heute klingt?

Dann aber wird die Seele selig schweben
Im Grenzenlosen über Raum und Zeit.
Im Morgenrot der Ewigkeit
Wird man erwachen einst vom Leben,
Gleichwie aus wüster Traumgesichte Streit.


Victor Hugo

Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz,
Nur ein Gefühl, empfunden eben;
Und dennoch spricht es stets darein,
Und dennoch stört es dich zu leben.

Wenn du es andern klagen willst,
So kannst du 's nicht in Worte fassen.
Du sagst dir selber: „Es ist nichts!“
Und dennoch will es dich nicht lassen.

So seltsam fremd wird dir die Welt,
Und leise verlässt dich alles Hoffen,
Bis du es endlich, endlich weißt,
Dass dich des Todes Pfeil getroffen.


Theodor Storm

Wo wird einst des wandern müdem
Letzte Ruhestätte sein?
Unter Palmen in dem Süden?
Unter Linden an dem Rhein?

Werd ich wo in einer Wüste
Eingescharrt von fremder Hand?
Oder ruh ich an der Küste
Eines Meeres in dem Sand?

Immerhin, mich wird umgeben
Gotteshimmel, dort wie hier.
Und als letzte Lampen schweben
Nachts die Sterne über mir.


Heinrich Heine

Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand,
Vom Wandern ruhen wir beide
Nun überm stillen Land.

Rings sich die Täler neigen,
Es dunkelt schon die Luft,
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend in den Duft.

Tritt her, und lass sie schwirren,
Bald ist es Schlafenszeit,
Dass wir uns nicht verirren
In dieser Einsamkeit.

O weiter, stiller Friede!
So tief im Abendrot
Wie sind wir vom wandern müde,
Ist das etwa der Tod?


Joseph von Eichendorff

Der Sämann streuet den Samen,
Die Erde empfängt ihn, und über ein kleines
Keimet die Blume heraus -
Du liebtest sie. Was auch dies Leben sonst für Gewinn hat,
war klein dir geachtet und sie entschlummerte dir!

Was weinest du neben dem Grabe,
Und hebst die Hände zur Wolke des Todes
Und der Verwesung empor?

Wie Gras auf dem Felde sind Menschen
Dahin, wie Blätter! Nur wenige Tage gehen wir verkleidet einher!
Der Adler besuchet die Erde, doch säumt nicht,
schüttelt vom Flügel den Staub und kehret zur Sonne zurück!


Matthias Claudius

Der Feind
Einen kenn ich,
Wir lieben ihn nicht;
Einen nenn ich,
Der die Schwerter zerbricht.
Weh! sein Haupt steht in der Mitternacht,
Sein Fuß in dem Staub;
Vor ihm weht das Laub
Zur dunkeln Erde hernieder.
Ohne Erbarmen
In den Armen
Trägt er die kindisch taumelnde Welt;
Tod, so heißt er,
Und die Geister
Beben vor ihm, dem schrecklichen Held.


Clemens Brentano

Ich fühle mehr und mehr die Kräfte schwinden;
Das ist der Tod, der mir am Herzen nagt,
Ich weiß es schon und, was ihr immer sagt,
Ihr werdet mir die Augen nicht verbinden.

Ich werde müde und müder so mich winden,
Bis endlich der verhängte Morgen tagt,
Dann sinkt der Abend und, wer nach mir fragt,
Der wird nur einen stillen Mann noch finden.

Dass so ich noch sprechen mag und Sterben,
Und doch sich meine Wangen nicht entfärben,
Es dünkt euch mutig, übermutig fast.

Das Sterben? Das Wort erschreckt mich nicht,
Doch hab ich im Gemüt ihn nicht erfasst,
Und noch ihm nicht geschaut ins Angesicht.


Adelbert von Chamisso

Schwalbe und Fliege
An dem heitersten Morgen stürzte die fröhlichste Schwalbe
plötzlich vom Himmel und sank tot zu den Füßen mir hin.
Mittags, der längst Erstarrten den Schnabel öffnend, erspäht' ich
eine Fliege im Schlund, welche sie halb nur verschluckt.
Diese zappelte noch, ich zog sie hervor, und, die Flügel
trocknend im Sonnenstrahl, schwirrte sie bald mir davon.


Friedrich Hebbel

In ein altes Stammbuch
Immer wieder kehrst du Melancholie,
O Sanftmut der einsamen Seele.
Zu Ende glüht ein goldener Tag.

Demutsvoll beugt sich dem Schmerz der Geduldige
Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn.
Siehe! es dämmert schon.

Wieder kehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches
Und es leidet ein anderes mit.

Schaudernd unter herbstlichen Sternen
Neigt sich jährlich tiefer das Haupt.


Georg Trakl

Trauergedicht - Auf ewig vereint
von Jürgen-Michael Bacher

Auf der großen Lebensreise
bin ich nun angekommen.
Ihr denkt vielleicht – auf Eure Weise,
ich bin gänzlich Euch entkommen.

Im realen Spiel des Lebens
hab ich das letzte Blatt gespielt.
Ich bin am Ende allen Strebens,
wo niemand mehr ein Leiden fühlt.

Die Sinne ruh’n, der Körper rastet
vom ganzen Tageseinerlei.
Meine Seele ist entlastet,
schwebt durch die Lüfte leicht und frei.

Ich überwandt des Lebens Schranken
und bin in Euch – mehr als Ihr meint.
In Eu’ren Herzen und Gedanken
sind wir auf ewig längst vereint.

Der Tod scheint als ein harter Sieg der Gattung über das bestimmte
Individuum und ihrer Einheit zu wiedersprechen;
aber das bestimmte Individuum ist nur ein bestimmtes
Gattungswesen, als solches sterblich.


Karl Marx

Wenn ich traurig bin und spazieren gehe,
so finde ich Trost in der Macht und Wahrheit der Natur.


Jakob Grimm

So ist denn der Tod der kürzeste Inbegriff des Lebens, oder
ist das Leben, auf dessen kürzeste Gestalt zurückgeführt.


Sören Kierkegaard

Jede Bewegung im Physischen entwickelt und zerstört, bringt Leben und Tod, bringt diesem
Geschöpfe Tod, indem
sie jenem Leben bringt; soll lieber kein Tod sein und keine
Bewegung oder lieber Tod und Bewegung?


Gotthold Ephraim Lessing

Jede Trennung gibt einen Vorgeschmack des Todes,
und jedes Wiedersehn einen Vorgeschmack der Auferstehung.


Arthur Schopenhauer

Der Schlaf borgt vom Tode zur Aufrechterhaltung des Lebens, oder:
Er ist der einstweilige Zins des Todes, welcher selbst die
Kapitalabzahlung ist. Diese wird umso später eingefordert, je
reichlicherer Zinsen und je regelmäßiger sie gezahlt worden.


Arthur Schopenhauer

Leben ist ein dauerndes Sterben, mit dem, was um uns stirbt,
stirbt etwas in uns ab.


Gustav Radbruch

Da man sich in das Leben hat fügen müssen,
wie viel leichter sollte man sich in das Sterben fügen können.


Wilhelm Raabe

Ich finde dich nicht mehr. Nicht in mir, nein.
Nicht in den anderen. Nicht in diesem Stein.
Ich finde dich nicht mehr. Ich bin allein.


Rainer Maria Rilke

Nach allem dies. Und dieses war der Schluss.
Jetzt soll ich gehen, während ich erblinde,
und warum willst du, dass ich sagen muss
du seiest, wenn ich dich selber nicht mehr finde.

Er ging hinauf unter dem grauen Laub
ganz grau und aufgelöst im Ölgelände
und legte seine Stirne voller Staub
tief in das Staubigsein der heißen Hände.

O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin er Liebe hatte, Sinn und Not.


Rainer Maria Rilke

Wir haben gemeinsam gehofft,
du hast alleine gekämpft,
wir alle haben nun doch verloren


Angelika Schmid

Die Frage bleibt
Halte dich still, halte dich stumm,
nur nicht forschen, warum, warum?
Nur nicht bittre Fragen tauschen,
Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen. Wie`s dich auch aufzuhorchen treibt,
das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.


Theodor Fontane



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Gedenkseiten

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