Trauersprüche: Weltlich » weitersagen

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl weltlicher Trauersprüche

Trauersprüche: Weltlich|Trauersprüche: Religiös|Trauersprüche: Zitate|Trauerlyrik


Ach, was ist Reichtum und Schönheit und Pracht?!
Sterben muss jeder, und kommt 'mal die Nacht,
Drunten ist's dunkel und Staub das Gebein,
Traum nur und Schaum nur all irdischer Schein!

Johann Meyer

Entsag', entsage!
Und dein Schicksal trage!
Hoff' auf ein anderes Werde
Und auf bessere Tage
Auf einer schöneren Erde!

Johann Meyer

O, glaube mir, in gut und bösen Tagen
Eine bess're Freundin find'st du nie,
Die Freud' und Leid dir hülfe tragen,
Eine bess're als Philosophie!

Johann Meyer

Du wirst in die Ferne gehen, –
Schmerzlich werd' ich dich vermissen –
Ob wir je uns wieder sehen?
Gott im Himmel mag es wissen!

Johann Meyer

Ich will nicht traurig sein denn eben

Sieh es ward mir mehr gegeben
in unseren gemeinsamen Zeit,
als ein langes Menschenleben einem sonst verleiht.

Angelika Schmid

Als im Garten soeben
Ich mich erging,
Und über Tod und Leben
In Gedanken hing:
Tat gar lustig daneben
Ein bunter Schmetterling
Von Blume zu Blume hinschweben.

Johann Meyer

Kummer und Trübsal sind überall,
Und Leiden läutern das Leben. –
Wie trüge der Mensch auch im andern Fall',
Was an Glück und Freud' ihm gegeben.

O, du mein Herz, nun wiege
Das Leid, das dich quält, zur Ruh'
Und still im Traume fliege
Dem Ziel der Sehnsucht zu!

Schon schläft mit leisem Dunkeln
Die große Welt in Frieden ein,
Und traut am Himmel funkeln
Die gold'nen Sternelein.

Schlaf nun, mein Lieb, in Frieden,
Mein Herzenslieb, ging heim!
Lass nichts dich bange machen
Die Engel werden wachen;
Und meine Lieb'  hienieden
bringt dir viel tausend Engelein!

Sprich nur, sprich!
ich hör die Rede rinnen,
ich höre dich.
Durch das Ohr nach innen
gleitet die Welle,
Frieden trägt sie und Helle
tönend mit sich.
Ich hör die Worte rinnen -
ich will mich auf keins besinnen:
ich höre dich.

Friedrich Adler

Umsonst, umsonst. Die Sphären schweigen,
Mein Aug’ wird matt, mein Ohr wird stumpf,
Fremd schau’ ich auf der Erde Reigen,
Der sinnlos mich umdrängt und dumpf.
Wie leer die Stunden hin sich dehnen!
Du böse, Moira, meine Last;
Von meinem Denken, meinem Sehnen
Gieb in der Urne süße Rast!

Friedrich Adler

Letzte Bitte

Lege deine Hand auf meine Augen,
daß mein Blut wie Meeresnächte dunkelt:
fern im Nachen lauscht der Tod.

Lege deine Hand auf meine Augen,
bis mein Blut wie Himmelsnächte funkelt:
silbern rauscht das schwarze Boot.

Richard Dehmel

Einen Menschen wissen in der Not

Einen Menschen wissen,
der dich ganz versteht,
der in Bitternissen
immer zu dir steht,
der auch deine Schwächen liebt
weil du bist sein;
dann mag alles brechen
du bist nie allein.

Marie von Ebner-Eschenbach

Aus der Lieben Kreis geschieden,
aus dem Herzen aber nie,
weinet nicht, er ruht in Frieden,
doch für uns starb er zu früh.

Eine Vase kann man zerbrechen,
doch der Duft eine Rose wird für immer bleiben.

Du hast den Berg erstiegen,
der dich so müd gemacht.
Und Ruh und Fried gefunden,
leicht sei dir nun dein Grab.

Ein letztes Lächeln
haucht der Tod
auf dein liebes Gesicht
sein letztes Geschenk
die Hoffnung
auf ein Wiedersehen.

Was bleibt,
wenn alles Vergängliche geht,
ist die Liebe.

Du musst gehen aus diesem Leben
Und deine Reise endet hier.
So vieles durftest du mir geben,
es lebt jetzt weiter - ganz in mir.

Man sagt es gibt ein Land der Lebenden und ein Land der Toten.
Man sagt auch es gibt nur eine einzige Verbindung zwischen ihnen - die Brücke aus Liebe und Erinnerung.

Wenn im Kreis der Lebenswelt das Blatt zurück zur Erde fällt,
kehrt es zum Ursprung nur zurück und findet dort sein stilles Glück.

So wie der Wind mit den Bäumen spielt,
so spielt das Schicksal mit den Menschen.
Man sieht sich, man lernt sich kennen,
gewinnt sich lieb und muss sich trennen.
Der Mensch kann viel ertragen und erleiden,
er kann vom Liebsten, was er hat,
in Wehmut scheiden,
er kann die Sonne meiden und das Licht,
doch vergessen, was er einst geliebt,
das kann er nicht.

Von den Sternen kommen wir,
zu den Sternen kehren wir zurück,
von jetzt bis in alle Ewigkeit.

Für uns ist es der Sonnenuntergang,
für Dich aber ein Aufgang.

Nicht sie gehen weiter weg von uns,
wir kommen ihnen näher,
jeden Tag ein bisschen mehr.

Türkischer Spruch

Festhalten was man nicht halten kann,
begreifen wollen was unbegreiflich ist,
im Herzen tragen was ewig ist.

Musste Dich gehen lassen und konnte nichts tun,
still und ohne Schmerz hoffe ich, kannst Du nun ruhn.

Wenn tausend Sterne am Himmel stehn,
schau hinauf Du kannst sie sehen,
der hellste, das bin ich,
schau hinauf und denk an mich.



Kerze anzünden

Jetzt eine Kerze anzünden »
Bisher wurden bereits über
14116 Kerzen entzündet.

Gedenkseiten

Über 1118 Trauerprüche »
11.11.2013 Dein Antlitz ist verschwunden die Blicke sind leer doch ... weiterlesen

11.11.2013 Du bist wie ein Buch das ich nie gelesen, wie ein Lied da... weiterlesen

11.11.2013 Nichts ist vergänglicher als unser irdisches Dasein, ... weiterlesen

11.11.2013 Wenn die letzte Seite dieses Lebens geschrieben ist, wurd... weiterlesen

11.11.2013 Jeder folgt in seinem Leben einer Straße. Keiner we... weiterlesen