Trauersprüche: Weltlich » weitersagen
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Wie öd' das Feld, wie still die Welt!
Der Tod hat seine Saat bestellt.
Herunter fiel's und stand nicht auf,
Das ist nun so der Zeiten Lauf;
So fall' auch ich, so fällst auch du,
So deckt auch uns der Schnee mal zu.
Johann Meyer
Das Leben ist eine Reise, –
Aber sieh, ich finde,
Eine Reise im Kreise;
Das Kind wird zum Greise
Und der Greis zum Kinde.
Johann Meyer
Ein Tropfen im Meer, –
Was will das sagen?
Sieh um dich her,
Brauchst nicht lange zu fragen;
Du bist es und ich
Und ein jeder für sich.
Johann Meyer
Zwischen heut' und morgen
Oft welche Freud'!
Oft welche Sorgen
Und welch ein Leid!
Johann Meyer
Es gab eine Zeit der Jugend
Es gab eine Zeit des Lachens
Jetzt ist die Zeit der Trauer
Angelika Schmid
Unglücklich ist der Pessimist;
Denn, wem die Erde nicht des Lebens wert,
Dem gibt sie nicht, was er begehrt,
Und so entbehrt er stets hienieden
Den Frieden.
Johann Meyer
Wenn du so recht müde bist
Und in Qual und Not, –
Wer ermißt,
Was dir wäre der Tod,
Der des Schlummers ein Bruder ist?!
Johann Meyer
Nur Mut, nur Mut, trotz allem Leid!
Wir dürfen stets zu hoffen wagen, –
Wie könnt' nach trüber Winterszeit
Ein Dornstrauch sonst wohl Rosen tragen? !
Johann Meyer





