Trauersprüche: Zitate » weitersagen
Beileid- bzw. Trauersprüche bekannter Persönlichkeiten
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Lebenszweck
Hilflos in die Welt gebannt,
Selbst ein Rätsel mir,
In dem schalen Unbestand,
Ach, was soll ich hier?
- Leiden, armes Menschenkind,
Jede Erdennot,
Ringen, armes Menschenkind,
Ringen um den Tod.
Marie von Ebner-Eschenbach
Stützen
An die Stützen, die wir wanken fühlen,
klammern wir uns doppelt fest.
Marie von Ebner-Eschenbach
Träumer
Nenne dich nicht arm,
weil deine Träume nicht
in Erfüllung gegangen sind;
wirklich arm ist nur,
der nie geträumt hat.
Marie von Ebner-Eschenbach
Willkommen im Schleier der Trauer!
Willkommen im heitern Silberflor!
Rasch entfleucht der Gegenwart Freude;
Du (Erinnerung) sinnende Trösterin weilst!
Johann Gaudenz von Salis-Seewis
Laß mein Aug den Abschied sagen,
Den mein Mund nicht nehmen kann!
Schwer, wie schwer ist er zu tragen!
Und ich bin doch sonst ein Mann.
J.W. Goethe
Nebel, stiller Nebel über Meer und Land.
Totenstill die Watten, totenstill der Strand.
Trauer, leise Trauer deckt die Erde zu.
Seele, liebe Seele, schweig und träum auch du.
Christian Morgenstern
Jung und Alt
So lang uns noch die Jugend blüht,
Ergreift oft, ehe wir´s gedacht,
Grundlose Trauer das Gemüt,
Und unsre Thränen fließen sacht.
Doch wem des Alters Eulenflug
Die Stirne streifte kalt und schwer,
Zur Trauer hätt´ er Grund genug,
Nur hat er keine Thränen mehr.
Betty Paoli
Willkommen im Schleier der Trauer!
Willkommen im heitern Silberflor!
Rasch entfleucht der Gegenwart Freude;
Du (Erinnerung) sinnende Trösterin weilst!
Johann Gaudenz von Salis-Seewis





