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Die Einladung zum Abschiednehmen: Die Trauerkarte

Wenn man einen geliebten Menschen verloren hat, so muss man erst einmal den Schock über den Tod und die erste grenzenlose Trauer überwinden. Allerdings gesteht einem der Gesetzgeber dazu nicht sehr viel Zeit zu, denn in der BRD müssen Tote recht zeitnah beerdigt werden – üblicherweise innerhalb der nächsten 96 Stunden.Möchte man also vielen Menschen die Gelegenheit zur Teilnahme an der Trauerfeier geben, so muss man die Trauerkarten mit der Bekanntgabe des Todesfalls ziemlich schnell bestellen und verschicken.

Trauerkarten und Traueranzeigen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man den Tod eines Angehörigen bekannt geben kann. Diese Möglichkeiten werden oft parallel für verschiedene Kreise genutzt.

Trauerkarten

Trauerkarten werden üblicherweise gezielt an einen engeren Kreis verschickt, der damit auch überwiegend zur Teilnahme an der Trauerfeier eingeladen wird. Daher besteht der Kreis der Adressaten meistens aus Verwandten, engen Freunden, guten Kollegen, langjährigen Nachbarn und vielleicht noch Mitgliedern aus einer Sportmannschaft oder einem Verein.

Traueranzeigen

Parallel dazu kann man in einer Tageszeitung oder online eine Traueranzeige schalten. Durch diese wird die breite Öffentlichkeit informiert und kann sich überlegen, ob sie eine Kondolenzkarte schickt oder zu einer öffentlichen Trauerfeier erscheint. Zudem haben diese Anzeigen auch den Vorteil, dass man über sie auch Menschen über den Todesfall informieren kann, die den Verstorbenen zwar gut gekannt haben, von denen die Angehörigen aber vielleicht nichts wussten, wie es zum Beispiel bei Kontakten zu einem Hobby der Fall sein kann.

Inhalt einer Trauerkarte

Die Trauerkarte soll natürlich zum einen ganz schlicht Informationen liefern über das Sterbedatum und vor allem über Ort, Termin und Zeit der Beisetzung, falls man die Adressaten dazu einladen möchte. Zudem hat es sich eingebürgert, eventuell auch Wünsche bezüglich des Beitrages zur Trauerfeier anzugeben, falls der übliche Blumenschmuck nicht gewünscht sein sollte. Dazu kann man entweder ein Spendenkonto auf der Trauerkarte angeben oder Organisationen nennen, an die statt Blumenschmuck der entsprechende Beitrag gesendet werden soll.Zusätzlich transportiert die Trauerkarte aber auch emotionale Inhalte. So will man in der Karte auch seinen Gefühlen Ausdruck verleihen, was oft durch einen Trauerspruch, ein Gedicht oder ein Zitat geschieht. Dabei sollte man darauf achten, ob der verstorbene Mensch religiös war oder nicht – denn auch nach dem Tod sollte man sich nach seinen Wünschen richten und diese respektieren. Es gibt genug Auswahl an Trauersprüchen (falls man nicht selbst etwas formulieren möchte), die aus dem religiösen oder weltlichen Kontext stammen.Zudem kann man emotionale Inhalte auch noch sehr gut bildlich transportieren. Deshalb können die Karten mit einem Symbol oder Bild verziert werden, welches die Gefühle zum Ausdruck bringt. Auch hier kann man wieder zwischen religiösen oder weltlichen Motiven wählen. Zudem hat man meistens auch noch die Gelegenheit, statt eines Symbols ein Porträt des Verstorbenen aufdrucken zu lassen – so entsteht eine sehr persönliche Trauerkarte zum Abschied. Wundervolle Trauerkarten erhalten Sie z.B. bei memento-online.de.
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